My semester abroad in Toronto

Donnerstag, 23. August 2012

Der Tag hat 30 Stunden


Was die Schwarze Dose 28 verspricht, konnten wir am 21.08.2012 locker um 2 Stunden toppen! Denn da ging es der Sonne hinterher... Flyn und ich begannen endlich das Abenteuer Auslandssemester und wir mit der Reise nach Toronto gewannen wir sozusagen 6 Stunden :).

Aber erstmal von vorne:
Meistens schiebe ich Dinge nach hinten und genau so ging es mir auch beim Packen. Am Tag vor der Abreise habe ich damit angefangen und vollendete mein Werk dann erst um halb zwei in der Nacht.
Morgens ging es dann um 6 Uhr nach Karlsruhe um mit dem ICE direkt zum Frankfurter Flughafen zu fahren. Schon im Zug begann das kanadische Abenteuer in dem Sinne, dass ich einen anderen Austauschstudenen kennengelernt habe, für den es für die nächsten Monate nach Montreal geht. Am Flughafen wartete dann schon Flyn auf mich. Die bloggt übrigens auch: tschacka di tschusters :).
Über US Airways haben wir uns schon am Tag davor online eingecheckt, also ging es straight forward zur Gepäckaufgabe, wo eine äußerst freundliche Dame unsere Koffer entgegennahm. Selbst 1,5 kg Übergepäck waren da kein Thema (das kommt laut ihrer Aussage immer auf die Kulanz der jeweiligen Servicekraft an). Der Wunsch zwei Plätze nebeneinander zu bekommen, wurde uns in vollstem Maße erfüllt. Wir bekamen emergeny seats mit erhöhter Beinfreiheit. Mit immer noch reichlich Handgepäck sind wir dann in den Security Bereich. Beim Handgepäck-Check ging soweit auch alles durch. Obwohl meins insgesamt über 20 kg hatte. Von unseren beiden anderen Kommiltonen, Kathy und Benny, erreichte uns noch die Bitte den Duty-Free-Store aufzusuchen um fürs "leibliche Wohl" in Kanada zu sorgen. Nachdem wir den ersten Duty Free Laden durchstöbert hatten wollten wir uns noch ein Bild von den weiteren Stores machen, wir waren ja der festen Überzeugung, dass es noch mehr davon geben muss. Also begaben wir uns auf den Weg... irgendwann kamen wir am anderen Gate wieder raus und gaben die Suche auf. Auf dem Rückweg haben wir uns noch zwei Mal verlaufen und hatten am Ende sicher mindestens einen 1,5km-Marsch hinter uns. Also doch wieder zum ersten und wahrscheinlich einzigen Duty Free Store. Zum eigentlichen Gate kamen wir dann so pünktlich, dass wir uns eigentlich direkt in die Schlange einreihen konnten. Mit dem vielen Handgepäck haben wir erstmal zwei Fächer beschlagnahmt. Die Beinfreiheit bei den Sitzen war so überragend, dass wir unsere Beine senkrecht nach vorne strecken konnten. Die vermeintliche Enttäuschung, dass wir als einzige im Flugzeug keinen eigenen Bildschirm haben, bewahrheitete sich nach ausgiebiger Suche zum Glück nicht :). So konnte ich mir während des Fluges zwei Filme anschauen und hab die Gelegenheit genutzt und sie zur Übung auf Englisch geschaut. Das Personal der US-Airways schien etwas gelangweilt und erinnerte vom Aussehen stark an typische Amis wie man sie aus US-Serien kennt. Zum Lunch gab es Pasta, zum Abendessen ein Sandwich. Während der neun Stunden Flugzeit konnte ich mich schonmal darauf einstellen, dass ich am selben Tag, an dem ich due gute Pfalz verlassen habe, an einem völlig neuen Ort ankommen werde.
Wir hatten in Philadelphia einen Zwischenstopp. Mit dem Gedanken, dass man dort durch Zoll und Immigration muss und auch noch sein Gepäck abholen muss, um es dann wieder aufgeben zu müssen, war mir dann doch etwas mulmig zumute. Wir beeilten uns so gut es ging, versicherten dem Zollbeamten, dass wir nur harmlose Studenten sind, ließen den Vereinigten Staaten Fingerabdrücke und Iris-Scan da und folgten auch ihren sinnlosen Gepäck-Aufnahme-Abgabe-Regeln. Auch das Handgepäck wurde nochmal gecheckt, nur dass man in den USA seine Schuhe dabei ausziehen muss. Schweizer Käse all inclusive.
Nach Philly hatten wir den größten Flieger der US-Airways-Flotte mit knapp 300 Sitzplätzen, zum Ziel nach Toronto den wohl kleinsten mit geschätzten 50 Plätzen. Die Aussicht beim Landen war überragend und beim überfliegen meiner neuen Heimat bekam ich erstmal Gänsehaut. Skyscrapers, CN Tower, unendlich viele Häuschen mit Pool und riesige Golfanlagen... Waaaaahnsinn!

In Toronto angekommen, haben wir uns unser Visum und Gepäck abgeholt. Flyns Koffer hat es etwas zerfetzt, konnte aber glücklicherweise schnell wieder repariert werden.
Und dann waren wir auch schon draußen. Und draußen bedeutete für mich: Da muss irgendwo Papa stehen. Und da stand er dann auf einmal. Nach fast einem Jahr haben wir uns wieder gesehen. Einfach nur schön! Gentlemanlike hat er jedem von uns ein Kugelschreiber mit kanadischer Flagge als Willkommensgeschenk besorgt. Danke! :). Er hat uns dann auch kostengünstig und sicher zu unserem Hostel gebracht.

Im Hostel angekommen kamen Benny und Kathy vorbei, danach ging's downtown zum ersten Toronto-Snack.

Die anderen beiden haben bereits ein Zimmer gefunden und so konnte Kathy ihre restlichen Dates mit Vermietern an Flyn und mich weiterreichen...

So. Das war mein erster Blogeintrag aus Toronto. Ich kann Euch versprechen, es wird nicht immer so lang werden.









3 Kommentare:

  1. i never get those freakin emergency seats...why do you?!? you're not even tall...story of my life :'(

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  2. Hach, nun weiß ich endlich auch, dass du gut angekommen bist.
    Hättste mal noch 'n Foddo vom Papa mit reingestellt. Weiß ja kaum noch, wie er ausschaut.
    Lass es dir gut gehen.
    Bis bald

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